Wieder zurück in Deutschland!

Gestern wurde ich bei meiner Geburtstagsfeier direkt angemahnt, weil ich noch 1 bis 2 Einträge angekündigt habe und seither nichts zu lesen gab. Tja, der Rückflug zog sich wie Gummi und ich habe aufregender Weise am Abreisetag die Kofferhaube an mein Näschen geknallt bekommen. Zum Glück ist außer ein anfänglicher Schock und einer kleiner Schramme an der Nase nichts weiter passiert, puh!

Aber erstmal vielen Dank für Euer wirklich überragendes Feedback! Ich habe jeden Abend diese Zeilen eingetippt und mir nichts groß dabei gedacht. So überrascht es mich immer wieder wie ihr Euch daran erfreut habt und freue mich natürlich sehr darüber, dass er sogar weitere Blogs einfordert 😉 Nun ja, aber so spannend ist mein Leben außerhalb des Urlaubs ja nun wirklich nicht.

Jessie und ich haben gestern Abend mal angefangen unseren Urlaub Revue passieren lassen und sind nur bis zum Olympic NP gekommen, bei Nachfragen wie der Urlaub war finde ich gar keine Worte für die ganzen erlebten Tage in der USA.

Als ich die Blogs heute für meine Oma und meinem Opa ausdruckte, weil sie so begeistert von den durch meiner Tante Ute gezeigten Bilder auf ihrem Handy waren und gestern beim Gratulationsanruf so herrlich davon schwärmten, fiel mir die Vielschichtigkeit der gesehenen Naturhighlights auf und ganz ehrlich: Ich habe es selbst noch nicht richtig realisiert was wir in den 3,5 Wochen alles erlebt und gesehen haben!

Yellowstone haben wir im September als Winterlandschaft im Augenschein genommen. Hier musste ich gegen meine Angst gegen Glätte durch mein katastrophales Gleichgewichtsgefühl ankämpfen. Das fiel mir ehrlich gesagt ganz leicht, da ich nunmal zu diesem Zeitpunkt dort war und so viel wie möglich sehen wollte.

In Seattle genossen wir die herzliche Gastfreundschaft von Cousine Andrea, die uns am ersten vollen Tag mit einem Bootsausflug überraschte sowie uns viel über das Leben in der USA berichtete. Außerdem erhielten wir von ihr den Tip zum Mount Baker zu fahren, was für mich eindeutig eines der Top 3 Highlights war. So ein schöner und relativ wenig überlaufender Ort bleibt ganz sicher ewig in meinem Kopf und eines der Bilder wird in meinem Wohnzimmer ein schönen Platz finden.

Auch nicht zu vergessen war der Asiastyle Ausflug zum Olympic NP, welcher unbedingt noch einmal im späteren Leben mit mehr Zeit besucht gehört.

In Minnesota empfing uns Cousine Ruth ebenso herzlich. Wir durften in ihrem Haus und im Wochenendhaus in Garrison unterkommen. Hier habe ich mich in den wunderschönen wackligen Steg am Haus verliebt. Der Indian Summer war der Knaller! Von Ruth erhielten wir den Tip zu den Gooseberry Falls State Park zu fahren, welches ein Überraschungsmoment war. Wow, diese ganzen Wasserfälle dort! Hier kam ich teilweise leider auch an meine Grenzen aber Jessie trug tapfer Stativ und mein Kram durch die Gegend, damit ich möglichst wenig von den schönen Park verpasse. Selbstverständlich ließ ich einige Motive zum Wohle meines Lebens sausen aber ich habe so viel Schönes gesehen worüber ich sehr glücklich bin.

Aufgrund der mich zumeist weniger beeindruckenden US-Städte außer New York, war ich auch sehr von Chicago überrascht. Ich denke Chicago ist ein nochmaliger Besuch mit mehr Zeit wert.

Generell erinnert mich Minnesota ein bisschen an mein Heimatbundesland Brandenburg. Es wird eher als Ackerland, ab vom Schuss und schroff belächelt aber es wird wirklich nicht gerecht durch diese 3 Begriffe beschrieben. Minnesota ist auch nicht der erste Bundesstaat an welchen man denkt, wenn es um die USA geht. Doch hier sind die Leute noch bescheiden, die Natur durch den wunderschön leuchtenden farbenintensiven Indian Summer eine Wonne und man kann hier so gut entspannen. Ich mag Minnesota sehr und freue mich, dass ich die Chance hatte diesen Bundesstaat kennenzulernen.

Falls Ihr, Andrea und Ruth, den Eintrag hier noch lest, bedanke ich mich nochmal vielmals für Eure Gastfreundschaft. Man muss ja dazu sagen, dass ihr mich vorher nicht kanntet und es nicht selbstverständlich ist fremde Personen in Eure Häuser zu lassen. Habt vielen herzlichen Dank dafür!

Heute sind wir mit leichtem Kater durch den botanischen Garten in Berlin geschlürft und so zeige ich Euch auf diesem Wege den deutschen Indian Summer.

Morgen beginnt mein Arbeitsleben nach 4 Wochen wieder und ja, ich gehe mit verhaltener Freude dran. Man kann es mir nicht verübeln 😉

Vielen Dank Euch allen fürs Mitlesen, Euren Meinungen und Kommentaren (auch außerhalb des Blogs) und an meine Mitreisende Jessie. Es war ein wirklich sehr schöner Urlaub!

Posted in USA

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