West Yellowstone erreicht

Unglaublich aber wahr wir haben unser Endziel für die nächsten 4 Nächte erreicht – West Yellowstone.

Das essentielle Besatzungspersonal tauchte dann doch noch auf weswegen wir dann nach mehr als 2 stündiger Verspätung in das Miniflugzeug einsteigen konnten. 3,5h verbrachten wir dann in folgender süßen kleinen Maschine mit circa 70 anderen Menschen. Das war schon echt recht laut und wir waren dann auch froh als wir dann endlich ankamen. Beim Landeanflug konnten wir den Salt Lake bestaunen. So muss das Badwater Basin im Death Valley auch mal ausgesehen haben. Im Salt Lake waren allerdings noch Wasser verhanden aber ein vernünftiges Foto konnte man durch die schmutzige Scheibe nicht machen.

Abschließend zur Verspätung fand ich es interessant, dass keiner der Passagiere auch nur ansatzweise über diesen Vorfall geschimpft hat. Es wurde hingenommen und keine Miene verzogen. Das wäre in Deutschland niemals möglich gewesen aber so ein Mix aus beidem wäre mir lieber 😉

Der Flughafen von Salt Lake City war flach aber riesig und man konnte vom Gepäckband direkt nach draußen gehen ohne einen „grünen“ Kanal oder abgesicherten Bereich rauszulaufen. Sowas hatte ich jetzt auch noch nicht gesehen. Im Grunde hätte man von draußen reinlaufen können und sich mit einen fremden Koffer bedienen können ohne das man selbst geflogen ist. Nun gingen wir aber unser Auto abholen. Der junge Mitarbeiter von Alamo hatte es mit Jessie nicht ganz so leicht aber er soll ja auch noch was lernen hihi. Wir bekamen übrigens einen Dodge wo man wie ein Panzer drin sitz und noch 4 weitere Koffer transportieren könnte. Ja, es gibt neumodischere Karren aber ich habe mit Autos nicht s0 viel am Hut weswegen mir das fast egal ist. Bei 25 Grad hielten wir dann erstmal bei einem Diner an, aßen unser ersten amerikanisches Mahl und deckten uns danach mit Kleinigkeiten bei Walmart ein, um dann die endlos lange Strecke von noch über 4h hinzulegen.

Unser Dodge für die nächsten paar Tage
Der erste Burger mit Werkzeug dabei 😉

Die Temperaturen fielen bis letztendlich 5 Grad und der Regen brach ein. Kurz vor der Dunkelheit kamen wir in unserem Hotel an. woraus wir uns heute nicht mehr bewegen. Wir waren zwar so klug, um uns Salat und kleine Fläschchen Öl und Essig zu kaufen aber leider dachten wir nicht an das edle Plastikbesteck, was man noch kaufen hätte können. Also saßen wir grad eben hier und knabberten an einer Gurke. Wir sind kaputt aber nun endlich froh angekommen zu sein.

Morgen dürfen wir nun aufstehen und einfach nur circa 2 min in den Yellowstone Park reinfahren und genießen. Das Wetter verspricht nicht allzu gut zu werden aber der mystische Anblick auf der Herfahrt stimmt mich nicht ängstlich.

Auch meine große Kamera freut sich morgen schon auf ihren Einsatz. Morgen kommen dann endlich die ersten Bilder aus der Natur. In dieser Vorfreude werden wir jetzt schlafen gehen, während in Deutschland nun die ersten Menschen wieder aufstehen.

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