Unser letzter voller Tag am Comer See

Traurig aber wahr, heute ist unser letzter voller Tag am Comer See in dieser schönen Unterkunft. Die Sonne meint es sehr gut mit uns traurigen Gefährten, so dass wir den Tag trotzdem in vollen Zügen genießen müssen, wenn sie sich schon so viel Mühe gibt.

Ursprünglicher Plan war nach Como zu fahren. Da unsere Erfahrungen zeigten, dass jede Stadt am Comer See ziemlich ähnlich aussieht, beschlossen wir in Varenna zu bleiben, um den Garten „Villa Monastero“ einen Besuch abzustatten. Wir debattierten kurz, ob wir den Parkplatz am Bahnhof für 1,20€ pro Stunde oder das Parkhaus direkt am Garten für 1,50€ pro Stunde ansteuern. Die gemeinsame Erkenntnis, wer sich einen Urlaub am Comer See leistet, kann sich diese 30 Cent gerade so noch leisten, ließ uns ins Parkhaus düsen.

Im Garten „Villa Monastera“, welcher auch direkt am Comer See gelegen ist, verbrachten wir ein paar Stunden. Im späteren Frühling schimmern sicher viel mehr Frühlingsfarben durch das grün und blau aber wir waren eben jetzt hier und hatten unsere Freude daran. Immer wieder sah man den See und die Berge mit den Puderzuckergüssen an den Spitzen. Auf so etwas könnte ich immer starren ohne das es mir langweilig wird! Hier ein paar Eindrücke:

Als wir dann einmal durch das schöne Gehöft durchgelaufen sind, machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Platz zum Essen fassen. 

Hier am „Victoria Grill“ sieht man wie Italiener ihre Autos parken 😉 

 

Wir gingen weiter um uns bei einer Pizzeria mit Blick auf dieser Kirche zu plazieren. 

Wir warteten fast 30 min auf unseren Bestelleinsatz und was sagte der Kellner als wir unsere Pizzen bestellen wollten? Der Ofen sei blockiert und es gibt jetzt keine Pizza mehr. Interessanter Weise wurde zu jedem anderen Tisch Pizzen gebracht, so dass wir einfach weiter gingen. Eine Pizzeria, wo man keine Pizza bestellen kann, und das in Italien, war doch ein bisschen zu skurril. Aber alles kein Problem, wir fanden dann ein noch besseres Plätzchen, wo wir unsere Pizzen und ich mein Aperol Spritz genießen konnten. Nebenbei genossen wir diesen Ausblick neben uns:

Es ging uns hier richtig gut! Aufgrund der Hitze, hatte ich durch das alkoholische Getränk doch ein bisschen einem im Tee. Aber Blödsinn rede ich auch im nüchternen Zustand ziemlich gut, weswegen wohl kein großer Unterschied zu bemerken war. Wir gönnten uns danach noch ein Eis und stiegen dann die Berge und Treppen wieder hoch zum Auto. Wir mussten schließlich packen!

Natürlich ließen wir uns den letzten Sonnenuntergang nicht entgehen, der heute ganz besonders bezaubernd war. Ich knipste und knipste, während sich Uli ständig über meine ständige Fotografierei lustig machte und mitten beim Sonnenuntergang in die Wohnung ging. Also genoss ich ihn dafür doppelt 😉

Morgen werden wir nach Hause fahren und da ich nun rückwirkend schreibe, weiß ich, dass es vom Abreisetag auch noch einen Blog geben wird. 

 

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