Tag 9 – Ring of Kerry

Oh Irland, was machst Du bloß mit uns? Ich denke immer es müsste doch mal ein Tag kommen wo wir leicht enttäuscht sind, weil irgendwelche Erwartungen nicht getroffen aber es passiert immer nur das Gegenteil! Heute war auch wieder ein krasser Tag. Das Frühstück begann mit einem Full Irish Breakfast, welches uns dann bis zum Abend satt machte. Puh, das gute alte Müsli wartet auf seinen Einsatz aber für so einen Tag wie heute war das absolut standesgemäß!

Denn wir fuhren den Ring of Kerry bzw. den Wild Atlantic Way am Ring of Kerry ab. Naja, einen kleinen Teil davon, weil Irland so viel Natur zu bieten hat, was man einfach nicht schaffen kann zu sehen! Eigentlich haben wir uns schon gut eingeschränkt aber am Ende des Tages mussten wir noch einige Punkte unserer Liste streichen. Der Fall ist klar: Wir müssen hier noch einmal hin!

Wir mussten heute Vormittag erst so ungefähr 2h fahren, um  die Straßenseite nicht mit den Reisebussen teilen zu müssen. Dann begann der schöne Teil erst einmal mit einem Strand, den White Strand.

Nun aber begann das definitive Highlight des Tages, worüber wir uns noch nicht bewusst waren als wir die mindestens 5 km Single Road Strecke im nirgendwo entlangfuhren. Single Road bedeutet übrigens, dass sich 2 entgegenkommende Autos eine ziemlich enge Straße teilen müssen bzw. sich einigen müssen, wir es dann wohl weitergehen könnte wenn sich 2 Autos begegnen. Aber schaut euch mal dieses Plätzchen Erde an, es nennt sich Lamb’s Head Wir waren mal wieder sprachlos!

 

Nachdem wir da einige Zeit verbracht haben weil es dort so unglaublich schön und verwunschen war, trennten wir uns von diesem Anblick, um wieder in die Zivilisation zu kommen. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch am Darrynane Bay.

Einen Viewing Point weiter kam uns dieser schöne Ausblick entgegen:

Und nun waren wir an der Ballinskelligs Bay angelangt von der man diesen alten Turm vom Stand aus sehen kann. Wir stiegen aus und wurden erstmal nass bzw. kamen uns die meisten Strandbesucher rennend entgegen. In Irland schauert es meistens nur ganz kurz, also beschlossen wir kurz zu warten, weil dieser Ausblick auch recht selten ist.

Und nun machten wir noch tausend Mal Stopps und merkten allmählich, dass wir zum Ende hin in ziemlicher Zeitnot geraten werden. Wir wohnen etwas ab vom Schuss und haben wir 19 Uhr ein Tisch im Hotelrestaurant reserviert. Tja, warum muss man auch immer essen? Ist doch doof! Aber gut, dann müssen wir halt später den Rest noch abfahren. Später heißt allerdings nicht morgen, sondern irgendwann mal 😀

Der allerletzte namenhafte Ort waren die Cliffs of Kerry. Hier zahlten wir Eintritt und mussten unsere Linsen auch vor den Regen retten bzw. die Objektive vorm knipsen trockenwischen. Ganz schön nervig aber besser als ein Tropfen auf dem Bild. Die Wege waren ziemlich steil aber kein Problem für uns. Seht hier noch die letzten Bilder des Tages.

Und dann mussten wir tapfer an vielen schönen Punkten vorbeifahren. An einem Ort musste ich fast weinen – da war eine riesige alte Brücke, die sich gut in meine Speicherkarte integrieren würde aber wir hatten einfach keine Zeit mehr! Ganz harter Kampf aber es gibt natürlich schlimmeres!

 

Das Essen im Hotel war teuer, gut aber entsprach nicht all meinen Erwartungen. War nicht schlimm, denn insgeheim war ich eh noch am verwunschenen Ort von heute Mittag. Wie kann ein Ort so schön sein? Mit dieser Frage werde ich mich jetzt in der Nacht beschäftigen. Gute Nacht Ihr Lieben!

 

3 thoughts on “Tag 9 – Ring of Kerry”

  1. Bewundernswert, liebe Bine wie du nach den Mühen des Tages noch so diszipliniert die Eindrücke in Worte fasst und eine Auswahl unter deinen vielen Fotos für uns zu Hause triffst.
    Weiter gutes Wetter zum Erkunden und Fotografieren und eine so perfekte Autofahrerin Uli im Team H.!
    Es grüßen euch Manfred & Gundelmutti

    1. Danke Mutti, es ist ja nicht nur Disziplin sondern auch eine Rückschau des jeweils schönes Tages, damit wir die Orte später auseinanderhalten können und irgendwann mal nachträglich begreifen was wir hier alles sehen durften.. Die Mühe betrifft nur die Auswahl der vielen Bilder, der Text fließt einfach nur so raus.
      Liebe Grüße an Manfred, ich hoffe die wenigen Essensfotos gefallen ihm 😉

  2. Wie sagt man so schön die Leber wächst mit den Herausforderungen. Da denkt man, dass man die engsten Straßen überwunden hat und dann wird es noch enger. Dafür wurden wir aber mit Aussichten belohnt, die wir so nicht erwarten konnten.

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