Tag 7 – Die Halbinsel Dingle

An Tagen wie dem heutigen (und der gesamten letzten Woche) weiß ich wozu sich die ganze Schinderei in der Arbeitswelt lohnt. Sowie es eben nicht selbstverständlich sein muss so etwas großartiges zu erleben, trotz Schinderei, und auch, dass so ein Leben in der Arbeitswelt schnell vorbei sein kann obwohl man ein Genius in seiner Position ist. Was sagt uns das? Reisen ist ein Privileg aber man sollte die Tage auch im Arbeitsleben gut leben und genießen. Und genau den zweiten Teil werde ich üben wenn es für mich wieder im Alltag losgeht. Lange Rede, kurzer Tagesbericht.

Wir begannen den Tag mit dem besten Frühstück, welches wir jemals erleben durften. Das ist hier eigentlich kein Foodblog aber ihr wisst ja, dass wir Genießer vom Dienst sind. Also teilen wir heute das Frühstück mit Euch.

Porridge mit Sahne! Uff, sollte man nicht regelmäßig essen aber schmeckt fantastisch!
Omlette mit roter Zwiebelmarmelade, Black Pudding und Ziegenkäse

 

Wir teilten unser bestelltes Frühstück schwesterlich! Es gibt schließlich 20 Optionen auf der Karte!

Nach diesem Frühstück machten wir noch eine kurze Rast und dann begann die Fahrt durch Dingle. Ach übrigens, Uli aß ihr Porridge ganz traditionell mit Baileys. Gesungen hat sie hinterher nicht.

Nun ging die atemberaubende Fahrt los und ich sag es jetzt schon, wir machten gefühlt alle 2 min einen Halt. Wir begannen am Ventry Habour und spazierten direkt erstmal am Strand entlang, um unser Frühstück abzutrainieren.

Einige Meter weiter, am Dunbeg Fort, bezahlten wir 3 Euro Eintritt. Nein, der Esel hat nicht abkassiert aber der Blick lohnte sich auf jeden Fall.

 

Keine Minute weiter hielten wir wieder an und bezahlten wieder 3 Euro pro Nase aber wer hier geizt, verpasst was 😉

 

Beehives
Määäh, eines davon aß ich dann abends im Pub

Vom Parkplatz zurück begrüßte uns Möwi und schaute elegant an meiner Linse vorbei

 

Beim nächsten Parkplatz wollte uns auch ein Ire für 2 Euro pro Nase etwas zeigen aber hier genügte uns der Blick vom Viewing Point.

Wir fuhren heute den sogenannten Slea Head Drive entlang. Schaut Euch mal die traumhafte Kulisse von der Straße aus an.
Den Schafen geht es hier besonders gut!
Uli kann parken, wa?!

Am nächsten Parkplatz „begrüßten“ uns 30 grauhaarige Studiosus-Reisende, die bei dieser Kulisse ihr Picknick machten. Uli und ich machten hier noch ein Fotoshooting aber keine Panik ich verschone Euch mit unseren glücklichen Gesichtern.

Und nun machten wir auch ungeplantes „Picknick“ weil uns dieses Cafe magisch anzog. Wer kann denn hier einfach vorbeifahren?

Und da ein Strand nicht reicht, hielten wir auch an der Coumeenoole Bay um uns den Strand unten zu erlaufen. Was soll man denn bei so viel Schönheit sagen?

Von nun an fuhren wir mal 10 min ohne Pause weil wir von den Blicken sowas von überfordert waren. Ich konnte das alles nicht mehr aufnehmen aber einen Stop machten wir noch am „Blasket Sound“. Hier liefen wir noch einige Zeit durch das Gras (ich fiel da auch mindestens 3 mal schön rein) und genossen noch diese Blicke.

Guckt mal wen ich hier gefunden habe? eine Uli!

Nun war ich aber völlig fertig mit der Welt. Und wirklich, ich gab gerade unser Hotel ins IPhone ein, als wir in dieser Sekunde genau an unserer Unterkunft rauskamen. Etwas abwesend und mit knallroten Gesicht flößte ich mir in der Lobby ein Nespresso-Käfchen ein, um Kräfte zu sammeln die Treppe hoch ins Hotelzimmer zu erklimmen.

Die Pause im Zimmer war allerdings recht kurz, weil wir noch ins Örtchen wollten, um zu Abend zu essen. Es war Freitag und wir haben nichts reserviert. Nach einer Abweisung, stürmten wir gleich das nächstbeste Pub aber über die Kochkunst konnten wir nicht meckern. Es war nicht megabequem aber voll sympathisch dort.

Danach ging es dann durch die kleine Stadt wieder zu Fuß in unser Hotel.

Wie soll man denn auch nach solchen Blickfängen die passenden Worte übrig haben? Dingle ist einfach ein so schönes Plätzchen Erde! Meine Empfehlung habt ihr! Diese Halbinsel ist die kleine Schwester vom „Ring of Kerry“ und muss sich gar nicht verstecken!

Morgen geht es wieder weiter aber wir werden nicht länger als 1h reisen müssen. Der nächste Programmpunkt ist der „Ring of Kerry“.  Morgen lassen wir diesen aber erstmal aus, damit unsere Gehirne mit den ganzen Blicken klarkommen können. Was wir morgen machen, erfahrt ihr am nächsten Tag!

3 thoughts on “Tag 7 – Die Halbinsel Dingle”

  1. Sabine macht es Möwi gleich und blickt ebenso elegant und tiefenentspannt-meditativ an der Linse vorbei. Kein Wunder bei dieser Kulisse und nach diesen Eindrücken – Wahnsinn, sensationell und „unpackbar schön“ wie wir hier so sagen .. ich mag auch nach Dingle tingeln! Und zwar asap 😊

    1. Hehe, ich hab im Gegensatz zu Möwi gar nicht bemerkt, dass Uli ihr Smartphone auf mich hielt. Sie allerdings auch nicht als sie im Gras lag, hihi.
      Sagt ihr nicht auch „ur“ schön? Unser „übelst“ ist euer „ur“ 😀
      Dingle würde Dir sicher auch sehr gut gefallen. Reisebusse können nur an wenigen Stellen halten, weswegen man an den schönsten Flecken auch seine Ruhe hat. Ich bin immer noch von diesem Stückchen Erde begeistert!

  2. So schöne Bilder. So schöne Landschaft und ganz viel Gegend! Also Irland muss ich auch mal bereisen. Ich finde die Food-Bilder echt toll. Schließlich esse und koche ich gerne. Von mir aus gerne mehr davon!
    Der Esel allerdings ist wirklich cool. Vielleicht schwenke ich doch noch um und werde Esel. 😉

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