Tag 4, die Burren

Das Wort „Wow“ trifft es heute besonders. Die Fotos auf dem Laptop wirken zwar gar nicht so beeindruckend wie wir das alles in echt gesehen haben aber ich versuche es Euch mal zu zeigen.

Heute haben wir unsere Unterkunft verlassen, um nun zu den Burren zu fahren. Wir passierten Galway, um es wieder links liegen zu lassen. Dienstag 11:00 Uhr werden die Musiker sicher nicht auf den Straßen Musik machen bzw. ist das Wetter auch so gut, dass wir das Fahren in die Natur bevorzugten.

Als ich im ersten Beitrag schrieb, dass ich mich kaum vorbereitete, vergaß ich zu erwähnen, dass sich aber Uli etwas mehr auf die Reise vorbereitete. Sie fand einen Homepage eines Fotografens, der den Wild Atlantic Way in mehrere Abschnitte aufteilte und mehrere Empfehlungen preisgab, die nicht in Reisebüchern zu finden sind. Meine Auswahl dieser vorgestellten Punkte ist ganz simple. Ich schaue mir das jeweilige Foto an und entscheide nach Bauchgefühl, ob ich das sehen will. Dann gebe ich alles auf Google Maps ein und lasse uns dort hin führen. Uli ist nur Fahrer, sie wird nicht gefragt, da sie ja nur fahren soll. Nein Spaß, manchmal frage ich auch und manchmal kommen auch Meinungen von meiner rechten Seite. Aber so war es auch heute.

Der erste kurze Fotostopp war das Dunguaire Castle. Hier parkten wir nur schnell im Parkverbot, um ein Foto zu schießen.

 

Ein paar Kilometer weiter fanden wir uns schon am „Traught Beach“ wieder. So stellte ich mir einen irischen Strand vor.

Nun beginnen die „Geheimtipps“. Bei 20 Grad begrüßte uns einer ältere Dame mit Badeanzug und ein paar andere Iren saßen vor den Felssteinen mit Campingstühlen und schauten auf folgendes Bild. Vorort erfreuten wir uns an diesen Anblick, die ich mich nicht erinnert konnte so etwas in der Art schon einmal gesehen zu haben.

Der allergrößte Geheimtip war allerdings das „Finavarra House“. Hier fuhren wir mal wieder ungefähr 20 min auf einem Single Track, die wir ohne diese Empfehlung niemals gefunden hätten bzw. gefahren wären. Plötzlich befanden wir uns mutterseelenallein an diesem flecken Erde. Hier gefiel es uns ausgesprochen gut.

Selbstverständlich auf mehreren Single Tracks zurück befanden wir uns nun plötzlich in den Burren und hielten am Burren Beach. So etwas war meinen Augen auch neu. Uli wollte unbedingt vom Straßenrand runterklettern und fand dann auch für uns „Gehindividuelle“ einen Weg nach unten. Dort entdeckte ich einen „Stuhl“ den wir direkt für ein Fotoshooting in Beschlag nahmen.

5 min später standen wir schon an einem eher sandhaltigen Strand, den ich aber nicht zeige weil er im Vergleich zu den anderen Stränden eher langweilig war. Aber am Strand vorbei gefiel dieser Anblick recht gut.

Nun war es bereits 16 Uhr und wir hatten heute vielschichtige Anblicke zu verarbeiten. In die neue Unterkunft wollten wir noch nicht. Darum stellten wir uns eine Route durch die Hinterlandschaft der Burren zusammen. Hier fuhren wir nun 1h auf Single Tracks aber irgendwie trotzdem an der Hinterlandschaft vorbei. Von einem Single Track runter machte ich noch dieses Foto.

Der Rest war irgendwie nicht schön genug für unsere Linsen. Am „Hafen“ von Ballynahown, wo wir die nächsten 2 Tage unterkommen werden traf ich noch diese neuen Freunde hier.

Als wir später noch ins Pub essen gingen, standen die drei immer noch da und wahrscheinlich morgen auch.

Morgen machen wir wohl das touristischste nach Dublin, die man in Irland so macht. Wir besichtigen die Cliffs of Moher und vom anderen Rest berichte ich dann selbstverständlich morgen wieder.

4 thoughts on “Tag 4, die Burren”

  1. Ich freue mich für euch, dass ihr anstelle des Dauerregens in Berlin solch schönes Wetter, solch imposante Natur mit den markanten Stränden erleben und geniessen könnt. Das ist bestimmt erholsam.
    Weiter so ! Macht es wie die Tiere auf der Weide, lasst euch von nichts stören, geht bedächtig euren Tageszielen entgegen.
    Lieb Grüße aus Berlin von Manne & Gundelmutti

    1. Danke Mutti, da haben wir in Irland wohl mehr Glück mit dem Wetter. Wir nehmen uns an den Kühen und Schafen ein Beispiel, auch dann wieder im Alltag, wenn auch nur kurz und am Rande der Weide 😉 Grüß Manfred zurück!

  2. Hallo ihr beiden!

    Einmal Kuh in Irland sein und von den H*-Sisters fotografiert werden. Also das wäre ja wirklich mein Traum. Ich lese euch jedenfalls gerne und so schwappt wenigstens etwas Urlaubsfeeling hierher ins dicke (und vor allem reichlich nasse) B. Ganz liebe Grüße von der Berlinn 😉

    1. Hi Linn, willst Du lieber Kuh sein oder doch lieber ein Schaf? Elefanten gibt es hier nicht!
      Schön, dass Du mit dabei bist 🙂

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