Tag 3, ein weiterer Tag in Connemara

Heute begann der Tag mit einer Beobactungsaufgabe für mich, da der Kaffee in einer etwas interessanteren Art und Weise serviert wurde. Uli war schlau und trank Tee, ich wollte Kaffee trinken. Na ok, der Blick zum Tisch schräg hinter uns verriet mir dann wie ich den Kaffee in die Tasse bekomme.  War gar nicht so schwer 😉

Unsere Tour begann mit dem Hafendörfchen Roundstone. Wir stellen unser Auto direkt neben der Tankstelle ab:

Und gingen zum Minihafen runter:

 

Weil das Wetter so ausgesprochen sonnig war, bogen wir zum nächsten Strand ab. Hier verweilten wir bestimmt 2h. Dass ich so einen Strand in Irland antreffen werde, war mir vorher noch nicht unbedingt klar. Wir waren überascht und liefen den ganzen Strandabschnitt hoch und runter. Natürlich graste am Ende des Strandes auch eine Kuh.

Es wären noch viele weitere Strände auf dem Weg gelegen aber wir wollten natürlich die Vielseitigkeit und fuhren in Richtung Panorama Sky Road. Auf dem Weg dorthin mussten wir einer Kuh folgen, die irgendwann aber gemütlich an die Seite spazierte.

Außerdem kamen wir auch wieder in den Genuss der Single Tracks. Plötzlich stand ein irischer Lieferwagen neben uns und wir hatten links 1 Milimeter Platz und rechts eigentlich gar keinen. Der Lieferwagen bleib einfach stehen und überließ uns bzw. Uli die Arbeit. Ich schaute also, dass wir die Mauer links nicht knutschten, sondern nur das ganze Gebüsch zerstörten und Uli bemühte sich ihren Seitenspiegel ganz zu lassen. Das klappte dann auch sehr gut. Der Seitenspiegel verblieb ohne Kratzer aber laut Uli hinterließ sie dem Lieferwagen trotzdem eine kleine Erinnerung an seine Sturheit.

Der Panoramablick war jetzt nicht so atemberaubend wie auf Mallorca aber da waren wir auch nicht. Es blieb alles schön grün, wie man sich in Irland denken könnte.

Nun bin ich heute allerdings einen Denkfehler erlegen. Ganz von unserem USA Trip im letzten Jahr, ging ich davon aus, dass man durch einen „National Park“ fahren kann. So stand ich im Conemara Nationl Park und war völlig perplex, dass man sein Auto abstellen sollte und wandern sollte. Uli war schlau und hat sich vorher belesen und ging davon aus, dass ich das auch vorher tat. Nun war es schon fast 16 Uhr und es lohnte sich kein Weg mehr zu gehen. Das ging sich einfach nicht mehr aus. Also machten wir ein Foto von Diamant Hill, wo man auch hinwandern kann und gingen zurück zum Auto.

Von da aus ging es weiter über die grüne Landschaft zu einem kleinen Wasserfall. Ich probierte mich an meiner Kamera, Filter und Stativ aus während Uli und mehrere Italiener immer wieder „Ahhh“ und „Ohhhh“ schrien. Nachdem ich meine gewünschten Bilder im Kasten hatte, fragte ich Uli warum sie so aufgeregt schreit. Der Grund waren einfach nur hopsende Forellen vor dem Wasserfall. Die kannten wir doch schon aus Schottland aber ein Foto von einer hoppsenden Forelle habe ich dann trotzdem gemacht.

Auf dem Rückweg fuhren eine Ehrenrunde durch einen weiteren Single Track weil ich Google unsere Restaurantwahl überließ. Das Pub war ganz urig und servierte mir meinen obligatorischen Cider. Essen war auch ganz lecker. Die Getränke gingen freundlicherweise aufs Hause, hehe.

Morgen verlassen wir diese Gegend aber das werdet ihr dann morgen sehen.

2 thoughts on “Tag 3, ein weiterer Tag in Connemara”

  1. Es macht richtig Spaß, die Fotos zu betrachten und den Reisebericht zu lesen! Danke, dass wir so dabeisein können. Weiterhin gute Fahrt, schöne Erlebnisse und erholsame Ruhepausen – Eure Angelika und Jakob im total verregneten Hohen Neuendorf.

    1. Vielen Dank Angelika und Jakob, uns gehts hier wirklich sehr gut! Alles Liebe sende ich Euch, und auch Liebe Grüße von Uli.

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