Tag 2 – Connemara

Ja, ich kann bestätigen, dass heute der Irlandurlaub so richtig begonnen hat.

Zu allererst mit einem Irish Breakfast – naja, ich zitiere mal Mutti nachdem ich das Foto geschickt habe „Für früh gewöhnungsbedürftig, aber energiereich. Wenn ihr keine Kohlenhydrate dazu esst kommt ihr als drahtige Kampfhunde zurück“. Das werden wir zu vermeiden wissen.

Wegen der einstündigen Zeitverschiebung waren waren wir früh wach und setzen uns schon um 9 Uhr in Bewegung. Galway, 10:30 Uhr am Sonntag ist nicht ganz so spannend also verschoben wir die lebendige Stadt auf später. Wir entschieden uns erstmal für einen kurzen Supermarktstop und dann begannen wir die gestern erwähnte Strecke auf dem Wild Atlantic Way. Mit Befahren dieser Straße setze schon der Urlaubsmodus ein.

Wir begannen am Silverstrand Beach. Auf den Bildern sieht es nicht so aus, aber hier waren relativ viele Menschen unterwegs, da Galway quasi nur einen Steinwurf entfernt ist. Hier konnte man bei Ebbe schön rumlaufen und sich Schuhe und Hose naß machen (ich kann bestätigen, dass es auch wieder trocknete). Das war schon mal Irland wie ich mir das vorstellte.

Nächster Stopp war dann der Spiddal Pier. War auch schön aber hier blieben wir nicht lange.

Danach brausten wir weiter zum Ballynahown Pier. Nun begann auch der Teil mit weniger Tourismus und Kühe hinter den typischen irischen Steinmauern begrüßten uns schon ganz herzlich.

Nachdem wir 3 enge Steinbrücken überquerten begann ein kleiner ungeplanter Teil der Strecke. Über einen Single Track, der über 5 km lang war kamen wir an einem Strand, den wir nicht orten konnten. Ich nennen ihn mal „Beach with no name“. Hier versammelten sich vermutlich alle Jugendliche des Landstrichs, um ein Sportfest zu veranstalten. Wir mussten uns beeilen, weil die Flut schnell herbeieilte aber natürlich habe ich hier auch Fotos gemacht.

Die Straßen links und rechts sehen nun schon sehr grün und steinig aus. Hin und wieder begegneten wir ein paar Schäfchen auf und neben der Straße. Bis zum nächsten Hotel fuhren wir mehr als eine Stunde auf einem Single Track. Herrlich!

In den nächsten 2 Tagen kommen wir in einem ehemaligen Jagdschloss unter. Hier gibt’s keine Zimmerschlüssel, weil es eh zu weit vom Schuss ist. Direkt schließt sich direkt ein See an, wo man auch Bötchen fahren könnte. Wir werden morgen allerdings Connemara weiter erkunden, denn angeblich soll morgen 13h die Sonne scheinen und diese Landschaft ist so atemberaubend.

Letztes Jahr war ich oft auf USA-Internetseiten unterwegs, wo sich viele einig waren, dass man nachdem einmal in der USA war, Europa so unspannend ist. Dann waren diese Menschen wahrscheinlich an den falschen Stellen Europas 😉

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