Tag 13: Cork

Nach dem heutigen Frühstück am großen Tisch, was ich mit fremden Menschen nicht ganz so gelungen finde, wollten wir mit dem Zug nach Cork reinfahren. Zuvor musste ich noch versuchen die Sohlen meiner Fußheberschienen von der Vortagsflut trocken zu bekommen und föhnte diese wie eine Wahnsinnige.

Kurze Zeit später fuhren wir zum Bahnhof und saßen dann und warteten und warteten…. bis ich mal bemerkte, dass die Züge nur im Stundentakt nach Cork reinfahren. Aber kein Problem, dann warteten wir also noch 20 weitere Minuten mit folgenden schönen Blick und bestiegen dann den kleinen Zug.

Cork ist eine recht süße Stadt. Mit 120.000 Einwohnern bietet sie alles was man braucht. Die Einwohner sind entspannt und grüßen sogar wenn man sie anlächelt. Wir liefen durch Corks Innenstadt und ich entschied mich heute für meine kleine Kamera mit Festbrennweitenobjektiv, um meine Streetfotoraphietechniken weiter auszuprobieren. Wenn ich einmal aus dem Käfig der Arbeitswelt raus darf, dann lasse ich keinen Tag ungenutzt meine Kamera in die Griffeln zu bekommen. Eselchen Ulle lahmte heute etwas aber nach den Autofahrten der letzten Tage kein Wunder. Die Arme hat danach nur noch 2 Wochen Ferien/Urlaub. Hoffentlich erholt sie sich bis dahin. In der Stadt angekommen gönnten wir uns erstmal ein Kaffee und dann ging es schon wieder weiter.

Unsere B&B Mutti empfahl uns unbedingt den „English Market“ zu besichtigen. Dazu erzählte sie uns eine Story, dass die Queen 2011 auf ihrer Irland Reise den „English Market“ so bezaubernd und erfüllend fand, dass sie im Flugzeug nach London sagte, dass sie nun sterben könnte nach diesem prachtvollen Markt, den sie heute gesehen hat. Und sie lebt noch immer. Der Markt war recht klein aber schon sehr cool. Hier ein paar Fotos. Ich störte und stand viel mit meiner kleinen Kamera im Weg aber das war mir fast egal 😉

Danach wollte ich erst hoch zur St. Annes Kirche mit dem Fisch auf dem Dach. Eselchen Ulle tapselte tapfer aber sichtlich geschafft mit. Danach gönnten wir uns noch eine Lunchpause sowie eine weitere Kaffeepause und legten immer mal wieder ein paar Meter in Richtung Bahnhof hin. Die Zeit verging wie im Fluge.

Santa will derzeit keine Besuche empfangen.

 

Spätnachmittags fuhren wir dann wieder nach Cobh und trabten dort noch einige Meter rum. Hier ein Quotenbild auch für das Örtchen.

Heute werden wir wohl das B&B Zimmer nicht mehr verlassen. Für Cider ist gesorgt und der Abendsnack liegt hier auch schon bereit. Es war ganz schön heute durch Cork zu schlendern, so dass ich mich wieder an Menschenansammlungen gewöhnen kann 😉

Für Morgen werden wir noch einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, um das Fischerstädtchen Kinsale, der Startpunkt des Wild Atlantic Way’s) zu besuchen. Das hatten wir gestern leider nicht mehr geschafft und die Berichte über diese Stadt lesen sich zu gut. Da wir morgen Abend im Flughafenhotel Dublin übernachten werden, wollen wir uns am vormittag nochmal was richtig Schönes genehmigen. Ach wie traurig, dass dieser Urlaub nun so gut wie vorbei ist. Morgen gibt es noch mal ein Blog und ein Fazit wird es von zu Hause aus natürlich auch noch geben. Mann oh Mann, was war das ein genialer Urlaub bisher!

2 thoughts on “Tag 13: Cork”

  1. Ach meine Lieben,

    kommt sicher, heil und trockenen Schuhes wieder nach Berlin. 😉

    Ich habe jeden Urlaubstag als „blinder Passagier“ mit euch genossen und finde es schön, dass du, liebe Bine, diesen Blog entwickelt hast und ich mitlesen darf. Habt einen tollen letzten Abend und seid lieb gegrüßt!
    Berlin ist heute mal warm UND trocken. Also steht trockenen Füßen nichts im Wege. Und auch morgen soll das Wetter stabil sein.

    1. Hallo Linn, Dankeschön und ich freue mich, dass Du uns täglich mitverfolgt hast 🙂
      Wir sehen uns ja dann wieder zu Hause. Bis bald, Bine

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