Tag 10 – Der Ring of Baera!

Heute begann schon der zehnte von vierzehn Tagen! Soll ich nächste Woche etwa wieder ins Büro? Naja, erstmal nur 3 Tage zum Eingewöhnen!

So, aber was passierte denn heute? Wir verließen das schlossige Hotel in Richtung Ring of Beara. Das Hotel war nicht so unsere Welt, zumindest drückten wir den Altersdurchschnitt sehr nach unten, selbst Uli! Also los ging es zum „Ring of Berry“ wie ihn Uli nennt, bei mir hieß das Ding heute ausversehen auch schon mehrmals „Ring of Balea“ (was auch immer dm damit zu tun hat). Was wir über den Landstrich schon wussten, ist nur, dass er sehr naturnaher ist und die Straßen enger sind. Je enger desto mehr freut sich meine Schwester! Klang also vielversprechend!

Wir fuhren los und Uli hörte heute mal auf mein IPhone und bog rechts mitten in die Prärie ab obwohl wir sonst immer noch 2 Kreuzungen weitergefahren sind. Immer wieder was Neues aber im Nachhinein bog sie in unser heutiges Highlight ein. Die Straße begann auch sehr naturnah. Als Erstes verscheuchte Uli erstmal ein paar Schäfchen, die vor unserem Auto rumtrabten und dann fanden wir uns auf einer sensationellen Straße wieder. Wie die gesamte Strecke heute, war es sehr eng und sehr kurvig. Nichts für nervöse Mägen, aber die haben wir zum Glück nicht.

Mehrere Wasserfälle flossen von den riesigen Berghängen herab. (Warum haben dann eigentlich diese Wanderung gemacht? hihi). Auf den Hängen machten es sich auch Schafe bequem. Es war ein gewaltiges Naturspektakel, welches uns durch Zufall begegnete. Diese Strecke sollte eigentlich nur eine Stunde beanspruchen aber durch unsere vielen Stopps wurden es dann eben 2 Stunden. Aber nun schaut mal was wir da so gesehen haben.

 

Es begann dann leider auch zu regnen und dann ging es im Stechschritt zurück ins Auto.

Auch sehr interessant aussehende Schäfchen schauten uns in unser Auto am Straßenrand herein. Einsteigen wollte keins aber dieses hätte ich gerne mitgenommen.

Nun waren wir in der Stadt „Kenmare“ angekommen und befanden uns nun auf dem „Ring of Berry“.

Wir vermissten sofort erstmal das Meer und wurden wieder mit verschiedensten Grüntönen und bergigen sowie kurviven Straßen in Empfang genommen. Ab einem bestimmten Punkt war mir selbst schon ganz schwindelig. Uli sollte mir meinen Kopf an die Kopfstütze festbinden, damit er nicht immer so schwer wackeln musste aber sie weigerte sich stetig. Wir fuhren eine gefühlte Ewigkeit und fuhren und fuhren….

Der erste Stop war erstmal diese Schäfchenwiese und von da an begegnete uns das Meer wieder.

Und denn begannen die verschiedensten kleinen Aussichtspunkte, von denen ich die Orte nicht mehr weiß weil mein Kopf schon Schäden durch die heutige Strecke mit sich genommen hat, also noch mehr als sonst.

Da der Landstrich noch nicht sehr touristisch ist, sind die Haltemöglichkeiten für Autos sehr rar. Oft mussten wir schöne Orte links bzw. rechts liegen lassen weil man einfach nicht halten konnte. Hier hat sich Uli vor eine Einfahrt gestellt. Als wir fertig waren kam der Besitzer angefahren und wollte in seine Einfahrt rein. Ok, ging klar!

 

Nun machten wir am Örtchen „Eyeries“ Rast. Sehr bunt, menschenleer, aber hatte Stil. Wenn so mal unsere deutschen Dörfchen aussehen würden! Im kleinen Laden holten wir uns überteuerte Verpflegung und ließen uns ein Panini zubereiten. Die Dame ließ sich bei der Zubereitung sehr viel Zeit aber machte es mit viel Liebe. Mir hat es hier ganz gut gefallen.

Nun ging es erstmal weiter in unsere B&B. Es waren einfach keine weiteren Stopps mehr möglich und die beiden Gehirne im Auto wollten auch keine Kurven mehr fahren. Drum checkten wir ein, machten ein Stündchen Pause und fuhren zum Abendessen in unser Fischerörtchen namens Schull.

Das Essen und der Cider war gut aber das Restaurant war laut, voll und ungemütlich. Hilfe, es war am Ende kaum mehr auszuhalten. Dagegen ist Großraumbüro ja Urlaub und da darf ich keinen Alkohol trinken! Auf den Schreck sind wir danach in den Supermarkt gegenüber gegangen, um noch einen Cider für „zu Hause“ zu shoppen. Den flöße ich mir hier noch gemütlich ein, um die Kurven aus meinem Kopf zu kriegen. Ich wette ich träume heute von KURVEN!

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