Sibenik

Wir hatten im Vorhinein eigentlich 2 volle Tage für Krka eingeplant aber es ist so heiß und irgendwie stören die vielen Menschen an diesem schönen Ort, weswegen wir uns heute für das Leben ins Blaue entscheiden haben. So frühstückten wir auf unseren Balkon uns schauten auf die nach Griechenland aussehende Gegend und gefühlt ganz spät fuhren wir los – nicht zum Krka NP sondern nochmal nach Sibenik. Das Städtchen wollten wir uns bei Tage nochmal genau ansehen. So gingen wir unserem gewohnten Schema nach. Ein paar Meter laufen, ein paar Minuten ein Getränk einnehmen (kein Alkohol, denn dafür ist es tagsüber viel zu heiß). Die ersten Meter waren wir schon ziemlich begeistert von der Altstadt.

Und ganz unbewusst gingen wir immer weiter Stufen nach oben. Ohne zu wissen, was uns erwartete, gingen wir immer dem Schild „St. Mihovil“ nach.

Noch ein paar weitere Meter weiter nach oben bezahlten wir 100 Kunas, immer noch nicht wissend was uns erwartet und erreichten dann die Festung „St. Michael“. Der Blick Richtung Stadt und auf die Adria war doch schon mal ganz ordentlich, oder?

Wir staunten und gingen immer weiter nach oben. Das kleine Café war durch den Einprall der Sonne nicht offen aber ich denke zur Sonnenuntergangszeit wird hier die Hölle los sein. Wir verbrachten hier einige Zeit und starten nach unten.

Es war dann aber so unerträglich heiß, dass wir im Schatten uns abkühlten, natürlich auch mit kühlen Getränken und ich wiederholte immer den Satz „Das war wirklich eine Überraschung!“ Der Blick nach unten kam in der Realität aber viel geiler rüber als jetzt auf den Bildern. Diese Tribüne an diesen Ort hat es mir besonders angetan. Affengeil! Aber ein Marsch nach oben, setzt auch wieder einen Marsch nach unten voraus. Also los!

Während des Weges nach unten verging uns die Lust nach unserem nächsten „geplanten Ziel“. Es war einfach nur heiß und ich wollte mich ausgestreckt irgendwo in den Schatten auf den Boden legen. Da das nüchterne Menschen nicht machen dürfen und Uli auch keinen Bock mehr hatte, fuhren wir erstmal zurück zur Unterkunft.

Einige Zeit später fuhren wir zum Abendessen in die Stadt Skradin bzw. Dorf. Hier ist auch ein Eingang des Krka Nationalparks aber als wir kamen war nicht mehr ganz so viel los. Den Nationalpark betraten wir heute nicht mehr, nur kurz das kleine Städtchen, eine Pizzeria und kurz die Marina. Da das Städtchen in den Bergen liegt, sank die Sonne nicht in die Krka sondern ging hinter den Bergen unter, der wir dann später auf der Heimfahrt sahen.

Zu Hause auf dem Balkon gabs noch ein Minilichtspielchen.

Morgen fahren wir weiter nach Split, wo wir das Wochenende verbringen werden. 

 

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