Rovinj, unsere Rettung des Tages!

Heute Morgen kamen wir ewig nicht aus dem Mustopf und das mitten im Urlaub! Was war denn da los?!  Nach Youtube-Anleitung bereitete Uli uns istrischen Kaffee zu, der am Ende wieder in der hauseigenen Ösi-Tasse und dann in unsere Mägen landete. 

Eine Ewigkeit steuerten wir unser Tagesziel an. Der Plan war den heiß angepriesenen Strand durch unseren Vermieter abzulaufen, der 6 min zu Fuß von der Wohnung entfernt ist. Voller Tatendrang und Erwartungen zogen wir los und nach dem Durchqueren eines kleinen Waldweges erreichten wir den Strand, den sich ein zwei Leute auch ausgeguckt haben. 

Wir gingen weiter und glaubten es wird noch ruhiger und vielleicht schöner. Hier sah es gar nicht so übel aus.

 

… und dann kam die herbe Enttäuschung. Wir gingen immer weiter in Richtung Hochhäuser und nicht so schöner Gegend, also voll das Gegenteil unserer Vorstellungen. Die Kameras steckten wir ein und schnell waren wir uns ebenso einig die Aktion Strandwanderung abzubrechen. Da Viki uns gestern das Städtchen Rovinj empfohlen hat, und ich mich bisher auf ihre Geschmäcker verlassen konnte, entschlossen wir uns kurze Zeit später ins Auto zu springen und den Erfolgsgaranten in Augenschein zu nehmen. Und ja, hier war es schön! Nach Parkplatzsuche und hat Uli es irgendwie geschafft ein paar Kunas in den Parkautomaten zu werfen ohne ein gültiges Parkticket zu erhalten und ohne das Geld zurückzuerhalten. In den anderen Autos sahen die Tickets etwas länger aus. Versuch 2 gelang dann und die paar Taler waren das sich darüber ärgern nicht wert.  Wir zogen los und fanden relativ schnell diesen schönen Anblick:

Wir liefen weiter in diese Richtung und trafen dann auf einen Markt der Honig, Ölivenöle, Trüffel und Früchte an die Männer und Frauen zu bringen. Es fühlte sich etwas wie der Polenmarkt, wie wir ihn früher erlebten an, bloß mit edleren Produkten und ohne Musikkassetten (!!!).

Spätestens hier fiel uns enorm auf, wie wir von Österreichern umzingelt waren. In Pula mischten sich noch jede Menge Schweizer dazwischen sowie ein paar Franzosen und Nordeuropäer sowie auch Einheimische aber hier in Rovinj scheint eher die Gegend der österreichischen Touristen zu sein. Dies schrieb ich jetzt nur um abzulenken, und die Frage ob wir hier noch irgendwas kauften in die Ferne zu schieben….

Von hier schauten wir dem Treiben eine Weile zu, natürlich auch eingezingelt von Österreichern:

und dann liefen wir durch die schöne süße Altstadt:

Im Prinzip verlief der Rest des Tages eher gemütlich mit den ein oder anderen Päuschen auf unseren Wegen.

 

Man konnte sich hier gar nicht sattsehen und satt wurden wir hier bei diesem Ausblick auch:

Irgendwann ging es dann auf in Richtung Parkplatz, auf dessen Wege ich noch ein paar Kunas ziehen wollte bzw. musste, um die morgige Unterkunft in cash zu bezahlen. Geldautomat 1 klappte nicht, Geldautomat 2 weigerte sich auch, Geldautomat 3 schimpfe mich auch an und selbst vom Girokonto wollte er mir nichts bares ausgeben… Dann kam die Idee von Uli einen geringeren Betrag einzugeben und Trommelwirbel…. schon spuckte er mir die Kunas aus. Ich war schon in Gedanken bei Telefonaten mit meiner Bank aber die Lösung war einfacher als gedacht, hier gibt es wohl einen Betrag den Kunden von ausländischen Banken nicht überschreiten dürfen. Ich weiß nun Bescheid!

Raus aus Rovinj fahrend, erkannten wir, dass diese 45 min Fahrt uns von einem regnerischen halben Tag verschonte. Und dann endeten die „spannenden“ Ereignisse.

Morgen fahren wir 4h runter weiter in Richtung Nationalpark Krka nach Dalmatien. Wir sind gespannt darauf!  

 

One thought on “Rovinj, unsere Rettung des Tages!”

  1. Ihr Lieben beiden Reise- und Abenteuerlustigen, wir danken Euch, dass Ihr uns mitnehmt auf Eure Reise, die für uns überhaupt nicht anstrengend ist und an der wir unsere Freude haben! Hut ab – im Blick auf Euren Mut, auf Euren Humor und vor allem auf Eure Leistungsbereitschaft. Wir wünschen Euch weiterhin gute Reise, schöne Ein- und Ausblicke, leckeres Essen, bequeme Quartiere und viel viel Freude. Von Herzen grüßen Euch Angelika und Jakob.

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