„Loser“ aber längst nicht der Verlierer!

Bei besonders guter Luft, schliefen wir besonders gut und auch etwas länger. Es eilte nichts außer die schönen Szenerien zu erkunden aber die warteten brav auf uns. Während des Frühstücks planten wir den Tag etwas um. Zuerst wollten wir in das Dorf (oder ist eine Stadt) Bad Aussee, weil wir da jeweils noch etwas einkaufen wollten. Das machten wir auch! Das Städtchen ist ganz süß aber Fotos machte ich keine. Wir trafen auffällig viele Einheimische in Trachten und in den Geschäften und später außerhalb wurden wir mit „Griaß di“ oder „Griaß Eich“ begrüßt aber wir grüßten ständig mit Hallo zurück. Es kommt einfach nicht, ohne albern zu klingen, über meine Lippen. Der Dialekt bringt einem, neben der atemberaubenden schönen Szenerie, nochmal in eine ganz andere Welt. Und nun kommen wir wieder zur Landschaft. Beim Frühstück entschieden wir heute die Panoramastraße auf den Loser hochzufahren und oben ein bisschen „rumzulaufen“. Man bezahlt 16 Euro für die Fahrt nach oben, weswegen wir in Deutschland noch überlegt haben, ob wir da hochfahren. Es wurde uns aber empfohlen, weswegen wir diese Fahrt einplanten. Der Name „Panoramastraße“ lässt vielleicht einige Menschen enttäuschen weil man dadurch denkt man fährt Kilometerlange Serpentinen entlang und kann alle paar Meter halten aber was hier (denke ich) gemeint ist, ist dann der Panoramablick von oben nach unten. Und ja, das lohnt sich! Wir fuhren also hoch, parkten den Schmutzfink und ließen die Loser Alm erstmal links liegen.

Wir gingen hoch zum Augstsee. Es ging recht steil noch oben, wo wir alte Damen mit den wenigen Muskeln in den Unterschenkeln erstmal zu kämpfen hatten. Egal, hoch! 

Kurze Rast in der Mitte des Weges und dann sahen wir das Schmuckstück. Es war himmlisch! Und je weiter wir den kleinen See entlang gingen desto schneller hüpften unsere Herzchen 😉 Nein, mal im ernst – hier oben… ach mir fehlen die Worte. Gepaart mit dem schönsten Wetter erfreuten wir uns einfach der Blicke und nutzten fast jede Bank mal kurz aus.

Im Prinzip sind hier ja schon Postkartenmotive dabei gewesen aber DAS ist jetzt wirklich mal ein Postkartenmotiv!

Hier wurden die Wege eher schmaler und die Wanderstöcke befanden sich im Auto, so gingen wir in Richtung Anfang des Sees um vorne noch etwas rumzulaufen. Bis dahin saßen wir noch diverse Male auf Bänke und schossen gefühlt jeden Meter Fotos.

Damit man auch immer weiß in welchem Land man ist, sieht man alle paar Meter mal die österreichische Fahne… des Kitsches wegen, ergab das auch dieses Motiv

Vorne wieder angekommen, ergab es erneut ein paar Postkartenmotive aber ich belasse es mal bei diesem Beispiel.

Und heute ist es zum ersten Mal passiert, ich bin gestürzt! Aber es gab keinen schöneren Ort zu stürzen! Mir und der Kamera ist nix passiert und direkt von Ort und Stelle schoß ich dann erstmal ein Foto, hihi:

Aber das war ein Zeichen! Die Beinchen brauchten eine Pause also gingen wir runter zur Loser Alm. Auf dem Weg dort hin fingen wir noch diese wunderschöne Lichtstimmung ein:

Es war nicht übermäßig voll aber wir ergatterten eines der schönsten Plätze. Wir bestellten Klischeehaft Kaiserschmarn und Germknödel, und die Empfehlung der einzigartigen „Cremeschnitte“ musste ich mir dann für später einpacken lassen. Das Essen war lecker, passte in die Szenerie. Zu Hause würde ich eher gar nichts von beidem essen aber hier gehört es hin! Wir vergaßen komplett die Zeit, dafür ist Urlaub ja da und mit der Cremeschnitte auf meinem Schoß rollten wir wieder runter, aber nein, hier hielten wir nochmal eben an:

Unten angekommen gingen wir fix nochmal Abendessen besorgen und schmissen erst die Cremeschnitte und dann uns mal eben ab 😀 

Uli war fast versucht in der Wohnung bleiben zu wollen aber es benötigte nicht viel Überredungskunst nochmal zu einem weiteren See zu fahren. Wir entschieden uns für den kleinen Ödensee. Der Parkplatz war noch recht voll aber für Dreckspatz „Corsa“ ist immer ein Eckchen frei.  Es war nach 18:30 Uhr und der See leerte sich. Er war freilich nicht so krass schön wie der Augstsee aber wir mochten ihn auch ganz gerne. Hier ein paar Impressionen:

Wir waren wieder länger unterwegs als geplant, wie immer! 

Wir erreichten unsere Unterkunft als der Berg auf dem wir schauen kurz vor Sonnenuntergang herrlich angestrahlt wurde. So sah es aus:

Was waren wir heute für Glückspilze diese bildschönen Szenerien bei allerschönsten Wetter erleben zu dürfen! Wir sind glückselig! In dieser Gegend regnet es sehr oft aber es scheint so als würde dies nicht passierten wenn wir hier sind. Also danke lieber Wettergott! 

Mann, war das ein schöner Tag heute!

 

One thought on “„Loser“ aber längst nicht der Verlierer!”

  1. Fein, dass ihr diese schönen Ausblicke bei solchem Kaiserwetter genießen könnt und es sogar zum Augstsee geschafft habt! Ja, das sind Plätze, an denen man einfach nur sitzen, schauen, genießen, sitzen, schauen.. mag – aber stolpern hättest du dazu nicht sollen, gut, dass nix passiert ist! Nehmt euch nicht zu viel vor und kommt lieber wieder. Ich find immer schön am Alt Ausseer See zu sitzen, zu schauen, bisschen zu gehen, zu sitzen, zu schauen .. da tankt man Energie. Zum Abschluss in die Gradierhalle neben der Seevilla oder auf die Loseralm – da kommt ihr mit Auto fast direkt hin😉
    Erholt euch noch gut die letzten Tage!

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