Ljubijana

Heute begann unser Tag wieder mit einem fürstlichem Frühstück in unserer Unterkunft bei den Plitvitcer Seen. Heute schien Abreisetag zu sein aber die Besitzerin ließ sich nicht stressen und bemutterte alle nach Herzenslust. Bei uns wusste sie, dass wir nach Ljubijana wollte und suchte für uns einen kleineren Grenzübergang nach Slovenien raus, den sie uns erklärte. Zudem gab sie uns noch einen Preisnachlass und schenkte uns eine Flasche Weißwein. Soviel Herzlichkeit hatten wir in den letzten 14 Tage nur einmal erlebt. Haus Zrinka bekommt unsere Empfehlung in allen Bereichen (bis auf die Qualität des Wlans, aber in der Gesamtzahl, kann es einfach besser nicht sein). Ich stellte das Navi so ein wie Zrinka uns empfahl und das war eine gute Empfehlung. Wir standen circa 15 min an der Grenze, der Beamte schaute nur unsere roten Pässe von weitem an und meinte „alles deutsch, perfekt“, gab uns einen Daumen nach oben und schon gings weiter. Die Natur in Slovenien sieht eigentlich genauso aus wie in Österreich – echt schick! Ich stehe auf diese grünen Berge mit den Häuschen drauf verteilt sowie den Weinanbaugebieten total! Nach 3h Fahrt kamen wir bereits in unserem Hotel in Ljubijana an. Wir checkten ein und kurze Zeit später gings los in die Stadt.

Das Hotel befindet sich 2km von der Innenstadt. Ljubijana versucht seine Stadt relativ autofrei zu halten. Aus diesen Gründen kann man beim Hotel Fahrrad ausleihen oder sich für 3,50€ ein Taxi in die Stadt bestellen lassen (und bei der Rückfahrt ruft man im Hotel an, um wieder eins zu bestellen). Wir nahmen das Taxiangebot in Anspruch und ließen uns ins kleine Städtchen chauffieren.

Wir kamen an und waren direkt von dem süßen kleinen Städtchen angetan. Es ist optisch ein Mix aus Italien und Österreich aber schaut mal.

 

Fahrräder kann man sich an jeder Ecke nehmen.

Nach dem wir uns eine Übersicht übers Städtchen gemacht haben, steuerten wir ein Kaffee an, den die Stadt ist so chillig und bieten Genuss an jeder Ecke – genau das richtige für uns! Uli bestellte sich ein „Gibanica“, eine slovenische Spezialität (Vierlingsstrudel) und ich blieb bei einem Stück Apfelstrudel – Ulis Teilchen waren mir zu viel Geschmäcker auf einmal aber diese Arbeit diese Strudel zu zaubern hat sich gelohnt! Meiner war leckerer als ich ihn in Deutschland bis jetzt jemals gegessen habe.  Nun mussten wir diese Schandtat anteilsmäßig wieder ablaufen und schlenderten am Fluß „Ljubljanica“ an den Brückchen und vielen Cafes vorbei. Mein Gott war das herrlich!

Hier hatten alle, denen wir begegneten gute Laune und es roch dann später nur einmal nach Cannabis 😉 Wir gingen weiter durch die Innenstadt. Nur die Touristenläden hatten noch offen, alles andere schloß bereits 13:30 Uhr. Uns war das egal, denn wir wollten nur schlendern, gucken, etwas schlemmen und erneut gucken. In diesen Stil gingen wir weiter voran.

Über die Fleischerbrücke steuerten wir eine Bar an, wo wir was tranken bis Abendessenszeit war.

Ohne es zu wissen war die Bar 50 Meter von einem Restaurant welches uns der Hotelmitarbeiter empfahl. Ich checkte kurz die Speisekarte im Internet und als ich bezahlbaren Trüffel auf der Speisekarte sah, leuchteten meine Augen. Also nix wie hin und weil es nicht nur so gut schmeckte sondern auch gut aussah, das war es: 

Allein konnte man diese Vorspeise unmöglich schaffen, drum haben wie sie uns schwesterlich geteilt.

Es sieht teuer aus, war aber preislich voll in Ordnung. Wir ließen es uns schmecken und entschieden über uns dann über den schon lange geschlossenen Markt zur Standseilbahn zu laufen, die uns innerhalb von 1min (ich hab es nachgemessen!) zur Burg von Ljubijana brachte.

 

Die Burg war zwar süß aber nicht allzu beeindruckend, nach dem was wir bereits sahen. 

Und nun ging es mit der Seilbahn wieder nach unten:

Nun unten angekommen, ging 20:30 Uhr in der Stadt schon richtig die Post ab. Live Musik und jede Menge auf der Straße. Man merkte die positive Stimmung und das Lebensgefühl förmlich. Wir hatten aber erstmal genug und bestellten uns das Taxi zum Hotel. Im Hotel tranken wir noch ein alkoholisches Getränk zum Ausklang des Tages und wir beschlossen am nächsten Tag zum Bleder See zu fahren. 

Wow, dieses Städtchen ist aber echt schon mal cool! Man braucht nur einen Tag aber muss sich wirklich nicht stressen lassen, denn hier erfährt man Lebensfreude! 

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