erst ein Regentag und dann Ciao Bellagio!

Nun sind wir schon seit 2 Tagen wieder in Deutschland und man bemerkt, dass es hier aus Italien nicht weiterging. Der Grund dazu war einfach: Ich hatte einfach keine Lust! Ich führe den Italienblog aber diese Woche der Vollständigkeit halber noch zu Ende.

Der nächste Tag, der Mittwoch, bestand nur aus Regen, weswegen wir die Ferienwohnung nur ganz kurz verließen. Die Blicke nach draußen lohnten sich dennoch, da sich die See binnen 5 min änderte. Der Tag ist kein Extraeintrag wert bis auf 2 Fotos vom Ausblick 

Also switchen wir nun direkt zu Donnerstag. Heute verschwand der Regen wieder und der Comer See hatte Mühe den Nebel wegzupusten. Aber es gelang ihm. Das Wetter war wieder für Ausflüge konzipiert. Mit der Fähre fuhren wir rüber nach Bellagio. Was mir zuvor aber übler Weise auffiel: Wenn man Bellagio bei Google eingibt, ergeben die ersten Toptreffer das Hotel Bellagio in Las Vegas. Wie übel ist das denn?! 

Wir fuhren mit dem Auto zur Fähre und schmissen die letzten Münzen in den Parkautomaten, da er meine Visakarten nicht akzeptierte, und so hofften wir, dass die Parkzeit mit den paar Münzen bis zu unserer Wiederkehr ausreichte. In den engen Gassen sieht man noch den Nebel stehen. 

Die Fähre erinnerte uns an die Anfahrt nach Hiddensee, außer dass hier Autos selbstverständlich erlaubt sind. 

So verabschiedeten wir uns erst kurz von Varenna (die Häuserreihe auf der linken Seite in der Mitte sind die Ferienwohnungen)

 

und begrüßten Bellagio:

 

Bellagio ist ein etwas touristischerer Ort als Varenna. Während ich in Varenna keinen einzigen Laden von Innen besuchte, ohne mich binnen 10 Sekunden wieder umzudrehen, um rauszugehen, gab es in Bellagio mehr zu gucken. Per Zufall landeten wir in ein Weihnachtsgeschäft, wo ich natürlich meinen Traditionskäufen nachgehen konnte. 

So richtig groß unterschied sich Bellagio allerdings nicht. Es war hügelig, die Häuser waren gleich schön, sowie auch die engen Gassen gleichten Varenna sehr. Man hatte hier aber eindeutig mehr zu gucken. Teurere Schmuck-und Modegeschäfte hätte man auch besuchen können, aber wir liefen hier einfach nur vergnügt durch das Dörfchen und durch ein paar Lädchen.

Unten am Hafen angekommen gönnten wir uns heute ein feines Mittagessen und das dazugehörige Getränk, den Aperol Spritz. Ich gönnte mir Nudeln mit Steinpilzen und Sommertrüffeln…hm… das war besser als bei bis jetzt jedem besuchten Berliner Trüffelitaliener!!! 

Bellagio war zwar schick aber es reizte uns nicht noch länger hier zu bleiben, weswegen wir die Fähre wieder zurück nach Varenna nahmen. Wir liefen kurz durch Varenna, um das Örtchen bei Sonne und mit wenigeren Italienern anzuschauen und entschieden uns ins Nachbardorf, zum kürzesten Fluß Italiens zu fahren – der Fiumelatte. Mehr als diesen Anblick bekamen wir nicht zu sehen, was auch vorher klar sein sollte, wenn man den kürzesten Fluß besuchen möchte 😉 

Uli hatte leichten Verfolgungswahn, weil sie ein paar Stunden vorher auch einen Aperol Spritz genoss und die ganze Zeit ein Polizeiauto um uns schwirrte. Für die italienische Polizei waren wir aber völlig uninteressant und so konnten wir, ohne in den Knast zu gehen, direkt hoch zur Ferienwohnung düsen.

Ich besuchte kurz den Pool des Geländes, der nur vom 1.Mai bis 30.September geöffnet ist aber schaut mal wie schick der war:

Zum Sonnenuntergang fuchtelte ich wieder mit der Kamera draußen rum und bestaunte den Sonnenuntergang, der uns gestern nicht vergönnt war.

So endete auch dieser Tag schneller als gewünscht.

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