Endlich Urlaub – Auf zum Comer See

Kinder wie die Zeit vergeht! Vor einer Woche war ich noch in der Reha, dann war ich 2 Tage arbeiten und genau in der Zeit haben wir 2 Tage auf den Koffer gewartet. Obwohl ich ihn extra einen Tag eher losgeschickt habe, kam er erst am Donnerstag 10 vor 18 Uhr. Meine Nerven! Aber gut, Hermes steht jetzt nicht unbedingt für Zuverlässigkeit. Drum kann man feiern, dass alles angekommen ist. Die 2 Tage waren vollgepackt mit To-Dos neben das an das Arbeiten gewöhnen aber ich wusste der Urlaub steht schon wieder vor der Tür.

Gestern feierten wir Ostern vor sowie Schwester Ulis Geburtstag und schon saßen wir heute morgen im Auto in Richtung Italien. Heute fuhren wir die größere Strecken bis ins Allgäu bzw. dem Bodensee. Da wir ohne Verkehrsbehinderungen gut durchkamen, beschlossen wir erst weiter nach Lindau an den Bodensee zu fahren. Die meiste Zeit im Auto regnete es, in Bayern schaffte es sogar die Sonne kurz rauszugucken und pünktlich als wir in Lindau ankamen, schlug das Wetter wieder auf Regen um. Wir sahen uns trotzdem kurz um und befanden dieses Städtchen als sehenswert. Da wir hier am Vierländereck sind, begegneten uns allmögliche Sprachen, trotz der recht wenigen Menschen auf den Straßen. Österreich, Schweiz und Liechtenstein liegt hier enorm dicht aneinander. Hier ein paar kleine Impressionen von der Stadt. Richtig Farbe kommt wohl erst morgen in Bella Italia ins Spiel. Hier möchte ich nochmal bei Sonnenschein durchlaufen. 

Als der Regen immer schlimmer wurde, beschlossen wir zum Gasthaus nach Kißlegg zu fahren. Das war gar nicht so einfach weil das Gasthaus gar nicht in Kißlegg war sondern nur im Kreis Kißlegg. So wollte Uli immer stur in Richtung Kißlegg fahren, obwohl das Navi einen anderen Weg anzeigte. Irgendwann gelang es mir Uli zu überzeugen mal nach dem Navi zu fahren. So fuhren wir fast wie in Irland und Schottland, kleine Straßen entlang, die im sich im Nirgendwo befanden…. Wo zur Hölle befanden wir uns zu einem schnöden Zwischenstopp!? Eins kann ich sagen – Wir kamen an! Das Gasthaus hat allerdings geschlossen. Nach Betätigung der Klingel durften wir aber unser Zimmer beziehen. Da nix mit Essen war, fuhren wir ins echte Kißlegg. Aber auch hier war nur tote Hose. In einem Hotel aßen wir ziemlich günstig und lecker im Bahnhofshallenflair, um danach wieder auf ungewöhnlichen Wegen zurück in die Pension zu fahren. 200m vor dem Hotel befand sich plötzlich eine geschlossene Schranke. Aus diesem Grunde, fuhren wir recht abenteuerlich 8km einen Kreis bis wir am Bestimmungsort ankamen. Diese Straßenführung im Allgäu kann man einfach nicht verstehen.

Die letzten Minuten im Hotelzimmer hat ein Mensch namens Uli hier einfach „DSDS“ eingeschaltet. Hilfe, zum Glück gibts in der Unterkunft am Comer See kein deutsches Fernsehen. Ich hoffe diese Nacht werde ich nicht von Albträumen übermannt, in dem diese Quarkstimme von Dieter Bohlen und untalentierte Teenies nicht über mich urteilen werden. Ich will nicht in den Recall!!! Bitte nicht, ich werde auch immer artig sein!!!

Morgen früh gehts über eine Ministrecke über Österreich, dann weiter über die Schweiz, nach Italien. Ick freu mir! 

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