ein ganzer Tag in Split

Es ist Sonntag und wir wurden in einer Stadt wach. Dementsprechend langsam begannen wir den Tag und kamen erst nach 11 Uhr aus unserer Wohnung heraus. Wir begannen die Tour mit dem Bestaunen unseres Viertels, welches noch kaum von Touristen berührt wird, obwohl es nur 7 min zu Fuß vom Zentrum entfernt ist. So schön ruhig geht es hier zu:

Die Treppen nach dem Holzbrett runtergelaufen, erreichten wir den Markt. Hier verkauften alte Frauen und Männern aus ihren Gärten Obst und Gemüse. Das schmeckt noch richtig nach Tomate, Gurke und aktuell beginnt die Feigensaison.

Ein paar Schritte weiter erreichten wir die Riva und belohnten den schweren Gang von nicht ganz 20 min erstmal mit einem Kaffee. Hier spritzten plötzlich gut gemeinte Sprenkler von oben aller paar Sekunden auf die Tische und Menschen. Wir brachten erstmal unsere Technik in Sicherheit und freuten uns über die Abkühlung. Ein Kellner erkannte dann relativ schnell, dass dies recht suboptimal war und schaltete das Wasserspielchen aus.

Erfrischt in mehrerer Hinsicht wackelten wir nun zum Diokletianpalast und langsam begonnen die Kreuzfahrttouristen und Japaner uns an zu nerven. In Dubrovnik sollen ja noch viel mehr Kreutfahrtschiffe anlegen, darum waren wir sehr froh doch „nur“ nach Split gefahren zu sein. Hier ist es auch schön aber echt unentspannt auf Dauer.

 

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Durch diese engen Gassen zu laufen und sich die Gebäude anzuschauen machte uns aber sehr viel Spaß. Ab und zu bzw. am Glockenturm konnte man selbst kaum noch treten aber hier blieben wir auch nie lang.

Wir waren auch ganz kurz außerhalb der Stadtmauern. Auch wenn relativ wenig Menschen auf den Fotos zu sehen sind, trügt der Schein. Ich stand oft eine Weile mit der Kamera rum und drückte erst ab als so wenig Menschen wir möglich an der Linse vorbeiliefen.

Nächster Stop war dann die Riva, um im Schatten sitzend Kraft zu schöpfen für die nächste Aktion und zwar kurz in die Wohnung zu gehen 😉

Die Mägen knurrten langsam und ich hielt Ausschau nach einem Restaurant, welches ich mal auf Youtube gesehen habe. Mir war nicht bewusst, dass dieses Restaurant im Michelin Führer auftaucht weswegen ich glaubte man geht vor der Primetime hin und isst einfach. Nee Nee, wir durften erst in einer Stunde wiederkommen. Da ich scharf auf das berühmte schwarze Risotto war, liefen wir dann noch die Stunde hungrig durch die Gegend. 

Finally erhielten wir es dann und ja, das Tintenfischrisotto war eine Wohltat. So etwas hatten wir in der Zusammensetzung noch nie gegessen und es war unglaublich lecker. Wegen der Einzigartigkeit zeige ich Euch das heute auf einem Foto.

Dazu bestellten wir eine gemischte Fischplatte. Sie sah besser aus als sie schmeckte. Es war schon gut aber wir haben die Fischarten an manchen Orten außerhalb Kroatiens viel leckerer zubereitet vorgesetzt bekommen. Oder es musste alles was nach dem Risotto kam vielleicht einfach „abkacken“

 

Satt und zufrieden spazierten wir die Riva in Richtung Wohnung, hielten wegen der tiefstehenden Sonne aber zwecks mehreren Fotostops an.

Ziel war es eigentlich den Sonnenuntergang von dem Balkon unserer Wohnung anzuschauen aber wir ließen uns Zeit. Als wir dann die 4. Etage erreichten, sahen wir noch die letzten 15 min vom Sonnenuntergang und erfreuten uns, untermalt durch einem heftigen Schluckauf von Uli, an diesem Anblick.

So langsam geht es wieder ans Sachen packen, damit wir morgen früh nach Bosnien, genauer gesagt Sarajevo fahren können. Die Temperaturen werden in den nächsten 2 Tagen auf 20 Grad absacken. Das ist die positive Teil ABER es soll morgen auch verdammt viel regnen. Schauen wir mal, ob wir morgen was von der Strecke sehen. Eigentlicher Plan ist ein Zwischenhalt in Mostar bevor wir am späten Nachmittag in Sarajevo ankommen. Schauen wir mal was uns der Tag morgen für Geschenke bringt.

 

One thought on “ein ganzer Tag in Split”

  1. Wunderschöne Impressionen! Mostar soll sehenswert sein, vielleicht klappt ja ein kurzer Zwischenstopp. Gute Weiterreise euch! Grüße aus dem heute verregneten Wien, Viki

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