Comer See – Varenna an Ostermontag

Nach 3 weiteren Stündchen Schlaf wagte ich den nächsten Blick von unserem Balkon auf den Comer See! Ja, es war noch der gleiche geniale Blick wie Stunden zuvor. Wir aßen unsere letzten Reserven und tranken mitgebrachten Kaffee aus der French Press und starrten weiterhin stetig nach draußen. 

Die Vermieterin prophezeite uns gestern, dass alle Italiener heute ihren Osterausflug machen werden und alle Geschäfte 12:30 Uhr schließen werden. So fuhren wir erst in den örtlichen „Konsum“, um uns mit essentiellen Lebensmitteln einzudecken, der dies unser Individueller Urlaub so vorsah. Es gab nicht ganz so viel Auswahl wie im Tante Emma Laden in Bad Sooden Allendorf aber alles was man für einen Urlaub in Italien benötigt. Wir schmissen die Lebensmittel kurz noch fix in unserem Domizil ab und düsten runter zum Parkplatz am Bahnhof, wo wir dann anschließend die letzten 5 Minuten nach Varenna liefen. Wir ergatterten den vorletzten Parkplatz und liefen in Kolonne runter nach Varenna. Der erste Eindruck war ganz süß aber durch die vielen Menschen, konnten wir auf den ersten Eindruck noch nicht genießen. Das war aber nicht schlimm, da wir uns heute einfach nur den ersten Eindruck verschaffen wollten.

Überall sieht man die engen langen Gassen:

Und überall den kleinen süßen Comer See:

Wir machten alles was Touristen machen: viel laufen, fotografieren, essen und trinken… Auf einem kleinen Markt kaufte ich Trüffelkäse und dann war die Welt in Ordnung, also noch mehr in Ordnung, als sie ohnehin schon war. Wir liefen weiterhin in Kolonne durch das Dorf und bestaunten den chaotischen Verkehr. Wir beschlossen bei weniger Aufkommen nochmal nach Varenna zu kommen und fuhren am Nachmittag zurück in unsere Hütte.

Oben angekommen zogen Wolken auf, die uns für Dienstag und Mittwoch schlechteres Wetter als in Deutschland bescheren sollen. Wie nehmen wir es? Natürlich mit Fassung und Würde! 

Einen Mittagsschlaf später, stand der nächste Programmpunkt an! Da die Küche schön groß ist, kochten wir uns unser italienisches Mahl selbst und genossen dazu einen Aperol Spritz sowie den guten alten Blick nach draußen.

 

Der weitere Tag und Abend verging dann wie im Fluge. Die Sonne gab sich zum Sonnenuntergang nochmal richtig Mühe, um gegen die Wolken anzukämpfen und uns ein weiteres Naturschauspiel zu schenken. 

Kurze Zeit später war auch schon der Ostermontag an uns vorbeigezogen. 

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