Am See in Minnesota angekommen

Heute wachten wir in Cousine R’s auf. Da sie und ihr Mann ganz früh aufstanden und wir sicher waren, dass wir dann auch wach werden, haben wir keinen Wecker gestellt. Tja, wach wurden wir „erst“ 8:45 Uhr, was wirklich sehr spät für unseren Urlaub ist. Das Outlet machte 10 Uhr auf und wir wollten mit Cousine R gegen 13:30 Uhr bis 14 Uhr zum Haus am See fahren, also mussten wir mal in die Pötte kommen. Nachdem wir hier auch alles aus dem Kühlschrank nehmen durften und Kaffee mit den guten Melitta-Filtertüten kochen durften und dann mit dem Verputzen fertig waren, wollten wir uns auf dem Weg machen. Nun fiel uns aber ein, dass wir gar keinen Schlüssel bekommen haben sowie noch im Ohr hatten, dass „hier in der Nachbarschaft nichts abgeschlossen wird“ und sogar schon Nachbarn bei Cousine R im Haus Tischtennis spielten und den guten eingelegten grünen Spargel aßen als sie von der Arbeit nach Hause kam“. Aber es kam uns so falsch vor das Haus unabgeschlossen hinter uns zu lassen. Jessie tickerte ihre Cousine an und versuchte mit einem Stunt aus der Garage das elektonische Garagentor reinzulegen…. aber dann kam die Ansage „lasst alles offen“. Ähm… ok! Diese Wohnsiedlung ist eine typische Gegend wie man sich vorstellt. Von außen sehen die Häuser recht ähnlich aus, von Zäunen keine Spur und jedes Haus hat eine Garage für mindestens 2 Autos und in den Einfahrten ist vor 3 Autos Platz. In der Einfahrt steht auch an fast jedem Haus der große Basketballkorb. Allerdings steht meistens ein Auto direkt darunter, so dass man weiß wie wenig der Korb benutzt wird 😉 Wenn ich in der USA leben müsste, dann würde ich mir so eine Gegend aussuchen und meine Essensschätze irgendwo gut verschließen, hihihi.

Nun fuhren wir uns Outlet und hatten eigentlich auch nur circa 2h Zeit aber auch das hielt uns nicht vom Einkaufen ab…. Hier sparten wir auch noch die Mehrwertsteuer, die es in Minnesota auf Kleidung gar nicht gibt. Hier waren wir im Paradise Nummer 1.

Leicht verspätet fuhren wir zu Cousine R. nach Hause, um schnell unsere Sachen umzupacken. Als wir in die Einfahrt einbogen sahen wir schon den vollgestopften Kofferraum von R., die uns zu alle dem noch Proviant für das Häuschen am See eingepackt hat. Wie sehr kann man denn bitte noch verwöhnt werden?

Nun fuhren wir bei bösen Regen los und kamen nun tiefer in die ländliche Gegend an. Trotz Regen und wenigem Licht schimmerten die Laubbäume schon in den herrlichsten Farben. Nach circa 1:30h Fahrt kamen wir im Haus am See in Minnesota an. Wow ist das schön hier. Die „Cabin“ entpuppt sich als ein Häuschen mit großem Wohnbereich, Bad, 2 Schlafzimmern, großem Wintergarten und einer grünen Wiese mit Steg am See…. wie gesagt es regnete aber hier ist es himmlisch.

Nachdem uns R. die Geflogenheiten dieser Cabin erklärt hat, lud sie uns auch noch im Diner zum Essen und Bier trinken ein. Und wirklich, über das Essen kann ich dieses Mal wirklich nicht meckern. Lachs-Tacos – der Lachs war zartrosa mit einer Tomaten-Ananas-Salsa angemacht. Wirklich ausgezeichnet und so ungefähr werde ich das zu Hause mal nachkochen. Nun das haben wir von diesem Diner mitten im Nichts nun wirklich erwartet.

Den Sonnenuntergang gab es heute nur hinter dicken Wolken aber wir hatten schon eine Vorstellung was uns hier noch erwartet. Morgen früh wird es vermutlich noch regnerisch sein aber ich stelle mir den Wecker und schaue mir den Himmel an, ob sich das Aufstehen zur blauen Stunden und zum Sonnenaufgang lohnt. Ansonsten ist am Mittwoch und Donnerstag schönster Sonnenschein angesagt.

Kamerachen und Stativ habe ich schon mal für alle Fälle bereitgestellt, dann sie hatte schon ein paar Tage nichts mehr zu tun.

Morgen, Mittwoch und Donnerstag kommen endlich wieder Landschaftsbilder und zwar aus einem kleinen Ort aus Minnesota, wo sich eigentlich kein deutscher Tourist verirrt. Doch wir sind hier und freuen uns auf den Indian Summer bei Tageslicht und das Glotzen auf den See direkt vor der Haustür.

Bevor wir gleich in unsere noblen 2 Schlafzimmern verschwinden haben wir nun Bekanntschaft mit den vielen Lichtschaltern gemacht. Ein Lichtschalter versteckte sich dabei besonders gut, doch Pfandfinder Jessie hat ihn gefunden nachdem wir 5 Runden um den Wohnbereich gedreht sind. Das ist der schüchterne Lichtschalter:

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