Altaussee, Du bist auch schön!

Heute begann unser letzter vollständiger Tag im Salzkammergut sehr gemütlich, so dass wir erst nach 11 Uhr aus der Ferienwohnung schwebten. 

Es ist echt schade, dass wir hier morgen wieder wegmüssen aber wenn man das Leben positiv sieht, dann lebt es sich leichter. So sag ich mir, schön diesen Ort gefunden zu haben, der ein bisschen an Hiddensee erinnert und noch schöner, dass ich Uli vorgeschlagen hier auf den Rückweg von Kroatien vorbeizufahren, von dem die liebe Viki mir schon  so viel erzählt hat. Denn ich bzw. wir haben Österreich so lange vermieden. Wir fanden die Gegend immer so schön, als wir mit dem Auto durchgefahren sind, um nach Italien zu fahren, aber wir dachten immer, dass wir mit unseren muskelschwachen Beinchen gar nicht vorwärts kommen würden.  Die Einstellung im Kopf war so festgefahren bzw. eher die Angst vieles schönes zu sehen aber nicht selbst erlaufen zu können, dass es einen kleinen Stups benötigte es einfach auszuprobieren. Mission geglückt und anderweitig einsetzbar 😉  Und natürlich kamen wir hier, sowie auch an anderen Orten an unsere Grenzen bzw. mussten uns gegen einen Weg entscheiden, was direkt vor Ort auch erstmal schmerzt oder Wut hervorruft aber wenige Minuten später freut man sich dann wieder über den schönen Fleck Erde sowie über seinen eigenen Mut Dinge und Wege mit Hilfsmitteln einfach auszuprobieren und der eigenen gesunden positiven Einstellung. Es mag manchmal unvernünftig klingen was wir machen aber jede Reise öffnet den eigenen Horizont und wieder neue Wege sein Leben zu verschönen und sich auszuprobieren. Da ist es egal ob man irgendeine Krankheit hat oder andere Problemchen. Man schränkt sich auch so im Leben schon genug ein. Aber ich bin nun sehr stark abgetriftet. 

Unser Weg führte uns heute zum Altaussee. Hier gibt es ein knapp 8km Wanderweg um den See herum, den wir uns für heute vornahmen. Hier begann unser Weg.

Die ersten Meter begleitete uns immer der Loser, der sich anfänglich schön im Wasser spiegelte. Circa 50 mal erinnerten wir uns gegenseitig daran, dass wir da gestern oben waren. Affenstark!

Jetzt folgen weitere ähnliche Motive aber so war der Weg nunmal 😉

Nun wurde es langsam grüner und das tote Gebirge drängte sich im Vordergrund. Das sind solch massive gewaltigen Steine, die man in Natura einfach bestaunen muss. Man kommt sich wie kleine Ameisen vor und starrt immer nach oben und sieht kein Ende.

Hier ist noch eine wunderbar bequeme Bank mit Luxusblick. Die Bänkchen sind allesamt immer einer und mehrere Personen gewidmet. Das kenne ich noch aus der USA aber hier war das auch oft im Dialekt geschrieben. Ich mochte das richtig!

Nun kam langsam eine Stelle wo Uli heute gestürzt ist. Ach Mist, aber es war erstmal nicht so schlimm also ging es weiter.

Und nun kamen wir erstmal an der „Seewiese“ an, um eine Jausenmahlzeit einzunehmen. Wer was gegessen hat, müsst ihr selbst erraten.

Von hier aus konnte man auf den Dachsteingletscher gucken. Mit Weitwinkelobjektiv oder der eigenen Faulheit es zu wechseln, habe ich von Fotos abgesehen. Es war auch echt weit weg.

Weiter ging es mit Blick auf das tote Gebirge. 

Es war wirklich wieder so schön. Es toppte das gestrige Gesehene nicht aber stand letztendlich wieder auf gleicher Ebene. Man will immer weitergehen und gucken.

Obwohl wir vor einer Stunde ausreichend getrunken haben, hing unsere Zunge bis tief unter dem Meeresspiegel. Aus diesem Grunde suchten wir die nächste Jausenstation auf, um für einen guten Wasserhaushalt zu sorgen. Das war mit Abstand die langsamste Wirtschaft, die wir hier je angetroffen haben.  Mann oh Mann! 

Nun war der Weg langsam zu Ende und an irgendeiner Stelle bogen wir zum falschen Parkplatz ab aber nicht zu unserem. 

Das Grundstück mit Blick auf den Loser, dem toten Gebirge und dem Altaussee habe ich mir schonmal ausgeguckt.

Hier im Salzkammergut wird auch gearbeitet! 😉

 Nun gingen wir durch den ganzen Ort „Altaussee“, um unser Auto zu finden. Uli humpelte schon seit Rast Nummer 2 und wünschte sich nichts sehnsüchtiger als endlich am Auto zu sein. (Aber der Ehrlichkeit halber hat sie den falschen Weg rausgesucht aber ich fands noch, trotz schwindender Lust, ganz angenehm da rumzulaufen). An jeder Ecke entdeckt man hier neues…. so wie wir dann irgendwann auch den Schmutzfink Corsa,

Ein paar Empfehlungen von Viki und ihrem Freund sowie unserer eigenen Recherchen haben wir uns bewusst offen gelassen. Wir haben in den letzten 3 Tagen schon enorm viel gesehen und das mit dem Wiederkommen ist keine Drohung, das wird passieren! Ein wirklich besonders schöner Abschluss unseres 5-Länder Roadtrips! 

Morgen fahren wir hier noch ein paar kleine Stationen hier an und übernachten dann schon in Deutschland, naja Bayern (ihr wisst schon ;-))  

 

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