Tag 11 – Mizen Head und Sheep’s Head

Hallo wieder aus Irland! Ich träumte in der Nacht kurvig und am Tag dann erst wieder – Hui, Uli Schumacher hat mich heute wieder rumgewirbelt „Das sind die Straßen“ sagt sie immer. Stimmt ja auch aber ich bin immer noch ganz meschugge im Kopf!

Der Tag begann wie immer mit dem Frühstück und dann ging es schon los in Richtung der beiden Hauptaktionen.

Auf dem Weg dorthin hielten wir an einer kleinen Bucht im Ort Toormore, welche auch ganz mystisch und verwunschen aussah.

Ich hätte es hier noch etwas länger aushalten können aber ersten kamen plötzlich ganz viele Leute und zweitens wollte Uli zur Hauptattraktion Nummer 1 – den Mizen Head.

Dieser ist quasi der Kopf der Halbinsel „Mizen“. Eine Fußgängerbrücke verbindet das Westland mit Cloghane Island. Diese erreicht man über einen schmalen Pfad von 99 Treppen. Warum genau 99 Stück, habe ich nicht herausgefunden aber es war ganz cool an den schroffen Klippen am Atlantik rumzulaufen. Weil dies der fast einzige touristische Punkt war, den wir auf unserer Reise besucht haben, stürmten wir nach dem langen Walk den Souvenirshop und nahmen einen kleinen Snack für die lange Weiterreise mit zum Auto.

Der Parkplatz als war schön leer als wir ankamen und proppenvoll als wir 2h später fertig waren. Richtig so, wenn wir gehen, kann es ruhig voll werden 😉 Hier nun die Bilder vom Mizen Head:

Diese Felsformation passte selbst nicht auf dem Weitwinkelobjektiv nicht exakt drauf. Diese begegnete uns beim überqueren der Fußgängerbrücke.

 

Nun ging es zum zweiten gesteckten Tagesziel, den Sheep’s Head! Dies ist der westlichste Punkt der Halbinsel Sheep’s Head. Der Weg über 1:15h zog sich wie Gummi, 3 Millionen Kurven, so schöne Aussichten aber keine Möglichkeit zum anhalten und 2 Millionen Berge! Selbstverständlich bestand ein Teil der Strecke auch auf Ulis heißgeliebten Single Roads! Ich weiß noch gar nicht wie sie dann in Berlin wieder die ganz normalen Straßen und noch schlimmer die U- und SBahnen aushalten will UND dann auch langweiliger Rechtsverkehr. Au Backe! Wahrscheinlich müssen wir ihr ne spannende App aufs Handy laden, damit es nicht zu langweilig für sie wird! Meine 3 + 10 min Fahrt zur Arbeit werde ich auch ohne Kurven und Berge aushalten.

 

Ein 2 km langer Wanderweg führte über felsiges Terrain durch eine friedliche Landschaft, den wir friedlichen Menschen auf uns nehmen wollten. So taten wir es dann auch. Wir liefen und liefen, und schauten und schauten. Es war auch zu Teilen recht anstrengend für uns, weswegen wir uns dann kurz vor Ende wo es dann steiniger und steiler wurde für den Rückweg entschieden haben. Solch einen Ort haben wir vorher auch nicht in der Form gesehen, so auch der Mizen Head. Die Landschaften sind so krass und unverwechselbar. Total langweilig nach einem USA-Urlaub, hahaha! 😉 Aber schaut euch mal die Fotos vom Sheep’s Head an:

Makro Nummer 1 für Viki

Makro Nummer 2 für Viki – das war das Ergebnis aus dem spektakulär aussehenden Foto, welches ich Dir per Whatsapp schickte. Nadine, nein das sind keine Regenwürmer gewesen die ich da suchte 😀

 

Als wir dann zurück kamen war der Parkplatz fast leer – so und nun? 😉

Wir fuhren dann zurück in unser Örtchen namens Schull, aßen in einem Pub unser Abendessen und nun schreibe ich mit dem zweiten Cider des Tages den Blog. Mit den Fotos war ich heute mal nicht so richtig zufrieden aber ich denke zeigen kann man sie trotzdem.

Morgen geht es dann wieder weiter und zwar in unsere letzte B&B in Irland aber darüber schreibe ich dann erst morgen.

4 thoughts on “Tag 11 – Mizen Head und Sheep’s Head”

  1. Dass du mit den Bildern nicht zufrieden bist, verstehe ich garnicht, ein Ausblick ist schöner als der andere…! Gut, „live“ vermutlich nochmal ganz was anderes. Mich dürftet ihr auf soeine Reise niemals mitnehmen, ich würde bei jedem Ausguck schauen und sitzen und sitzen und schauen.. wollen, stundenlang, da kämen wir garnicht voran. Ja, ok, ihr würdet mich dann einfach wo sitzen lassen .. 😊 Danke für die Makrobilder und die Wunscherfüllung! 🌼

    1. Uli hat gestern auch auf den Rückwanderweg am Sheep’s Head auf mich geschimpft: „Wenn Du jeden Stein fotografierst, kommen wir hier nie zurück!“ Ich hab mich dann „beeilt“, damit ich nicht allein zurückbleiben musste. Wenn es nach mir ginge würde ich vermutlich immer noch in Dingle sitzen und nach 5 min Fußmarsch für die nächste Stunde am nächsten Fleck sitzen 😉
      Ich war mit den Bildern beim ersten Anblick nicht zufrieden weil es nicht meinen „live“ gesehenen Bilder im Kopf entsprach aber mit ein paar Handgriffen im Fotobearbeitungsprogramm habe ich dann noch gut was rausholen können.

  2. Ich finde die Bilder auch wunderbar! Die Landschaft erinnert mich teilweise an Norwegen. Und mit dem Wetter habt ihr ja auch meist Glück, hm? Die Tage sind total schnell vergangen und ich wünsche euch eine schöne restliche Zeit. Aber noch seit ihr ja in Irland und ich freue mich über die täglichen Berichte! Und was das Vermissen der Straßen angeht, sucht euch einfach eine der unzähligen Baustellen in der Heimat aus und probiert euer Glück. Und für Kurven empfehle ich das Parkhaus bei euch im die Ecke. 🙂

    1. Ja stimmt, ich war zwar noch nie in Norwegen aber so stelle ich mir einige Orte auch vor! Vor haben nur noch 2 volle Tage und am Samstag geht der Flieger schon 6:45 Uhr zurück. Aber noch kein Grund zur Traurigkeit. Erstens haben wir noch 2 Tage und zu Hause ist es auch schön, wenn nur nicht das Wort mit A am Anfang und rbeiten am Ende wäre… 😉
      Ich stelle mir gerade Uli vor wie sie jede Nacht ein anderes der vielen Parkhäuser bei uns im Kiez stundenlang hoch und wieder runter braust 😀

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